Ein Mittwochsausflug führte uns zur Multimediaausstellung „über unten". Dort erfuhren wir über die Geschichte der Kanalisation Wiens, die bereits zur Römerzeit in Vindobona begann. Unser heutiges Kanalnetz hat seine Wurzeln im 18.Jahrhundert, es wurde laufend ausgebaut und modernisiert. Momentan wird unter dem Wienfluss – von der Mündung in den Donaukanal bis hinauf nach Auhof im 14. Bezirk – eine weitere, große Kanalröhre gebaut, um eine Entlastung bei Überschwemmungen zu schaffen. Dabei sahen wir auch ein Modell der riesigen Grabmaschine.
Die Kinder waren begeistert bei der Sache und merkten sich beeindruckende Fakten, wie z.B: „Früher im Mittelalter gab es noch keine Müllabfuhren, deshalb schmissen die Menschen den Abfall auf die Straßen und in den nächsten Bach. Das führte zu starken Verunreinigungen und Seuchen." „Die große Bohrmaschine bohrt sich durch alle Gesteine und man kann die Aufsätze wechseln" und noch vieles mehr…
Es war ein sehr interessanter Einblick in den Wiener Untergrund, der nicht nur die Kinder beeindruckte.
Daniela Bentz






